Durchzogenes Turnfest in Aarberg
Trotz wunderschönem Wetter und prächtiger Stimmung konnte der Turnverein Lachen die gesteckten Ziele im Hinblick auf das erste Turnfest der Saison in Aarberg nicht ganz erreichen. Aufgrund der Leistungsschwankungen in den verschiedenen Disziplinen konnte man sich nur für den enttäuschenden neunten Rang in der vierten Stärkenklasse klassieren.
An der mangelnden Motivation oder Vorfreude hat es definitiv nicht gelegen, dass sich die Mitglieder des Turnvereins Lachen am vergangenen Samstag am Seeländischen Turnfest in Aarberg nicht über eine bessere Klassierung erfreuen konnten. Viel mehr die unterschiedlich starken Resultate in den verschiedenen Disziplinen verunmöglichten eine weitaus bessere Klassierung. Dementsprechend durchzogen war die Stimmung kurz nach Wettkampfschluss.
Begonnen hat alles sehr vielversprechend. Im ersten von insgesamt drei Wettkampfteilen mass sich der Turnverein Lachen in den Disziplinen Weitwurf und Weitsprung. Die guten Einzelleistungen von Thomas Städtler und Mario Tschuor mit einer Weite von 6.47m bzw. 6.23m rundeten die gute Gesamtnote von 9.46 im Weitsprung ab. Ebenfalls erfreulich war die Leistung von Maya Züger, die mit einer Weite von 50.20m im Weitwurf ihre gute Verfassung untermalte. So erreichte man auch in dieser Disziplin eine gute Note von 9.79.
Im zweiten Wettkampfteil galt es, den Schwung der ersten Disziplinen mitzunehmen und für weitere gute Resultate zu sorgen. Während im Steinstossen mit einer Note von 9.09 die Erwartungen erfüllt, wenn nicht sogar übertroffen wurden, kämpften sich die 400m-Läufer auf einer ungewohnten Unterlage ab. Anstatt auf einer Tartan-Bahn starteten die sechs Athleten auf einer holprigen Wiese mit engen Kurven, die viel Schwung und Tempo kosteten. Dementsprechend enttäuschend war das Ergebnis mit einer Note von 6.22.
Nun war es jeder Turnerin und jedem Turner bewusst, dass ein Spitzenresultat vergeben wurde. Dennoch konnte man nicht den Kopf hängen lassen, denn im dritten Wettkampfteilen standen noch die letzten zwei Disziplinen an. Besonders gespannt war man auf die Schaukelring-Riege, welche mit den neuen Tenues und dem neuen Programm zum ersten Mal an einem Turnfest auftrat. Hoch konzentriert und voller Begeisterung wurde geturnt. Es wurde sogar so stark geturnt, dass mit einer Note von 9.40 das beste Resultat seit Jahrzehnten erreicht wurde. Diese gute Leistung zeigt, dass sich die Schaukelring-Riege auf dem richtigen Weg befindet. Kurz nach Beendigung des Programms hofften alle auf gutes Abschneiden der Pendelstafetten-Läufer, die fast gleichzeitig mit dem Schaukelring-Team starteten. Jedoch machte sich erneut Enttäuschung breit, denn mit einem Übergabefehler konnte nur eine Note von 8.82 erreichen.
Was schlussendlich bleibt vom Turnfest in Aarberg, sind einige Lichtblicke und zwei Wochen Zeit, in den Trainings die Leistungen weiter verbessern zu können. Trotz dem durchzogenen Abschneiden des Turnvereins Lachen, genoss man das herrliche Wetter und die schöne Gegend. Bereits in zwei Wochen besteht die Möglichkeit, die eher magere Ausbeutung von Aarberg in Wil am Sektionsturnfest zu übertrumpfen.




